‚Bin ich zu dick, unerfahren, unsportlich für dein Training?‘ Hä, echt jetzt?!

Menschen haben ja vielerlei Gründe, um nicht zu trainieren. Manchmal überlege ich mir schon, ob sie das wohl ernst meinen. Klar, wenn wirklich schwerwiegende, körperliche Beschwerden bestehen, dann nehme ich das natürlich sehr ernst! Dafür gibt es dann aber auch die Yogatherapie, die für vielerlei Probleme eine Lösung sein kann.

Ich spreche hier eher von Marie, 40 Jahre, Bürokauffrau mit Kind und Kegel, die in ihrem Leben zwar ab und zu wandert oder schwimmt, sonst jedoch noch nicht so viel mit Training am Hut hatte. Mittlerweile zieht es im Rücken und die Röllchen am Bauch nerven auch schon seit längerem. Marie ist gestresst von ihrem Alltag und genervt von ihrer Figur und ihren zunehmenden Schmerzen. Doch was hindert sie daran, mit (m)einem Training zu beginnen? Diese Frage versuche ich mir mit diesem Artikel zu beantworten. Vielleicht magst du mal mitlesen.

Melanie, mein Paradebeispiel

Melanie, die nun seit November 2021 sehr regelmäßig mit mir trainiert, antwortete auf meine erste Info-Mail zum YogiLates-Kurs mit folgendem Satz:

Stark und geschmeidig klingt echt gut – momentan bin ich nämlich keins von beidem 😉

Melanie, bevor sie einen Kurs bei mir buchte.
Meine liebe Melanie 🧡

Bevor Melanie sich für das Training mit mir entschied, stellte sie stellte mir vorab einige Fragen: Unter anderem ob sie Erfahrung bräuchte, ob sie nicht zu untrainiert sei, sie hätte ja noch nie Yoga oder Pilates oder sowas gemacht und ob deshalb der Kurs für sie überhaupt Sinn mache.

Natürlich ist es wichtig, sich vorher ein Bild darüber zu machen, ob ein Kurs geeignet ist und (für mich wichtig) ob er mir Spaß macht und ob mir die Kursleitung zusagt. Da ich mein Training jedoch sehr gut kenne und weiß, dass es für (fast) jeden gut tut, Sinn und Spaß macht, dachte ich mir in Melanies Fall: ‚Ok, Kategorie MINDFUCK! Das kriegen wir schon hin, Claudi.‘ Und zwinkerte mir innerlich zu.

Ich habe Melanie dazu eingeladen, einmal probeweise am Kurs teilzunehmen und sich einfach selbst ein Bild davon zu machen, wie das Training für sie ist. Denn auch ich bin nicht glücklich, wenn sich Menschen nicht wohlfühlen. Melanie kam und fühlte sich pudelwohl…sie ist seit 2,5 Jahren treu an meiner Seite und wir schwitzen und trainieren so gerne miteinander. Hier kannst du nachlesen, was sich bei Melanie mit dem Training bei und mit mir alles verändert hat und welche positive, unglaubliche Nebenwirkung es mit sich brachte.

 

Welche ‚Mindfucks‘ hindert Frauen (und Männer) daran, mit dem Training zu beginnen?

  • Ich bin viel zu dick und unbeweglich, um zu trainieren. ->Puh, diesen Satz habe ich schon so oft gehört und finde diese Aussage so schade und selbstverletzend, denn niemand ist zu dick oder zu unbeweglich, um zu trainieren. Schade, dass einigen Frauen somit eine tolle Sache verwehrt bleibt, um beweglich zu werden, um abzunehmen, um Spaß mit anderen Frauen zu haben oder Stress loszuwerden.
  • Mir fehlt die Erfahrung, ich habe das noch nie gemacht. -> Hey hey, das ist doch toll, mal etwas Neues auszuprobieren. Deine Erfahrungen machst du nur, wenn du aus deiner gewohnten Komfortzone rauskommst und dich auf Abenteuer einlässt. 
  • Macht der Kurs in meinem Alter/Zustand/… überhaupt Sinn? -> Na klar, meine Kurse sind so gestaltet, dass es in einem Kurs verschiedene Level gibt. Außerdem erlaubt mir meine Expertise eine große Flexibilität, sodass ich auf sämtliche Dinge gleichzeitig eingehen kann. 
  • Bei den anderen schaut das viel eleganter aus als bei mir. -> Verbanne diesen Gedanken sofort aus deinem Kopf. Sofort! Das ist doch sch… egal, wie das bei anderen aussieht, hör auf dich zu vergleichen! Spüre beim Training einfach in dich hinein. Leg los und mach dein Ding…
  • Ich sehe fürchterlich aus im Spiegel. -> Ich auch! Ganz ehrlich: Das denkt (fast) jede Frau, die im Studio rumhopst. Deshalb habe ich keinen Spiegel, denn einerseits kann man mit meiner Unterstützung nicht viel falsch machen und andererseits gibt es bei mir keinen Spiegel. Genau aus diesem Grund, haha.
  • blablablablabla

Woher kommen bloß all diese Gedanken? Kennst du einen oder gar mehrere davon? Was machst du damit?

Schade, wenn sie dich so sehr einnehmen, dass du erst gar nicht mit einem Training beginnst, das dir eventuell super viel Spaß machen würde und dir auch dabei helfen könnte, anders zu denken, fühlen und dich anders wahrzunehmen.

 

Wie diese Glaubenssätze ins Hirn kommen und sich dort einnisten

Ich hatte sie auch während meiner Kindheit, besser gesagt ab der Schulzeit. Dort wurde man im Sportunterricht regelrecht vorgeführt, wenn man etwas nicht so gut konnte wie die dünnen Supersportler, die auch in ihrer Freizeit zum Leichtathletik gingen, während man selbst beim Schwimmverein Mitglied war und deshalb nicht so weit in einen Sandkasten hopsen konnte. Wozu auch?

Zum (Un)sinn des Schulsports werde ich in Kürze einen extra Artikel veröffentlichen. Meiner Ansicht nach ist dieser doch in größerem Umfang daran beteiligt, dass Menschen solch verzerrte Selbstbilder entwickeln, wie man annimmt.

Andere Glaubenssätze kommen im Laufe der Zeit. Vielleicht durch herablassende Sprüche oder verachtende Blicke der Mitmenschen oder durch die eigene Blockade, etwas Neues auszuprobieren. Letzteres ist die einfacher zu durchbrechende Variante, glaube ich. Verrückt finde ich, was ich in manchen Studios oder im Freibad erlebt habe: Da trauen sich dickere Frauen nicht zum Training/zum Schwimmen, die gerne trainieren würden, weil sie komisch beäugt werden oder sogar dumme Kommentare ernten. Blöd! Warum tun Mitmenschen das? Man müsste hier doch eher motivierend, freundlich reagieren: Wow, so cool, dass du etwas für dich tust. 

Das alles ärgert mich so sehr! Wer um alles in der Welt darf sich erlauben, ein Urteil über jemand anderen zu fällen? Wer darf meinen, er sei etwas Besseres nur weil er vielleicht dünnere Beine hat? Und ich sag dir, dünnere Beine sind nicht gleich sportlichere Beine!

Auch das Argument mit dem Alter ist leider Quatsch! Gerade IM ALTER sollte man trainieren. An meinen Geräten trainieren auch viele ältere Damen zwischen 70 und 82. Sie freuen sich über eine bessere Beweglichkeit, weniger Beschwerden, kräftigere Muskeln oder einen stabileren Stand bzw. Gang.

Lass dich einfach mal darauf ein! Das Training gibt nicht nur dem Körper etwas – auch der Geist wird leicht. Du wirst dich fragen: ‚Warum habe ich das nicht schon früher ausprobiert?‘

Meine Antwort auf eine Altersfrage.

 

Wie du sie wieder loswirst, diese ungebetenen Gehirngespinste

Um tatsächlich voran zu kommen, musst du raus aus deiner Komfortzone, aus deinem Kreislauf. Danke deinem Quatschi im Kopf für seine Hilfe, dich komfortabel in Sicherheit zu schaukeln. Sage ihm dann aber auch ganz klar, dass DU der Chef in deinem Kopf bist und dass DU in Zukunft bestimmst, wo es lang geht.

Vielleicht zum ersten Training…DU bist nämlich genau richtig, wie du bist!

Meine Tipps für den Start:

  • Einfach machen! Such dir was aus, was dir Spaß machen könnte und leg los!
  • Meide am Anfang den Blick in den Spiegel oder zu den anderen.
  • Fokussiere dich auf dich, deinen Körper und dein Training.
  • Affirmation: Ich bin genau richtig, wie ich bin!
  • Affirmation: Es ist egal, was andere denken!

Ich erinnere mich an eine meiner Freundinnen, die Sport hasste! Sie wusste aber genau, dass ich sie mitschleifen würde ins Studio. Nach circa zwei Monaten meinte sie, sie fühle sich plötzlich so lebendig. So wurde sie Dauergast beim Zumba!

 

Melanie (Nr.2), wurde ein Mindfuck mit meiner Hilfe schnell los

Eine meiner ehemaligen Kursteilnehmerinnen, auch eine Melanie, traute sich nicht ins Schwimmbad. Sie sei viel zu dick, alle würden schauen und überhaupt sei doch alles blöd! Wir unterhielten uns über dieses Problem in ihrem Kopf.

Versuche mal einen Tag lang NICHT hinzuhören! Sag ‚NEIN, du hast leider nicht Recht, Quatschi‘.

Meine Antwort auf das Schwimmbadproblem.
Und nochmal ne liebe Melanie 🧡

Ich Fiesling fragte (ganz unabsichtlich) zwei Tage später, ob jemand mit ins Schwimmbad kommen möchte…und wartete ab. Tatsächlich schrieb sie ‚JA, aber schnell, sonst überlege ich’s mir wieder anders!‘ Krass gut. Also waren wir dort, ab ins Wasser – super war’s. Und der Quatschkopf war mit einem Mal ruhig. Jetzt geht sie auch ohne mich wieder ganz einfach so zum Schwimmen.

Was ich dir damit sagen möchte? Komm raus aus deinem Schneckenhaus, dass du aus welchem Grund auch immer um dich herum aufgebaut hast. Leg los, es wird sich lohnen…versprochen!

Du braucht keinerlei Erfahrungen, das Training ist individuell – du wirst sehen und staunen. Der Kurs macht immer Sinn, denn er macht den Körper in kurzer Zeit stark und geschmeidig zugleich.

Meine Antwort auf Melanies Fragen zum Kurs, bevor sie ihn buchte.

 

Merke dir eins: DU bist niemals zu dick, unerfahren, unsportlich, alt … WAS AUCH IMMER… um dir und deinem Körper etwas Gutes zu tun. Es ist nie zu spät für ein gutes Training, das dir hilft, lange fit und beweglich zu sein. Ich freue mich, wenn du einfach das machst, was DIR gut tut!

Hab’s schön, deine Claudi🧡

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Hallo, ich bin Claudia.

Als langjährige und erfahrene Trainerin sowohl im Gruppen- als auch im Personaltraining, definiere ich mit dir dein ganz persönliches Ziel und begleite dich ganz entspannt auf deinem Weg dorthin.

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