Geständnis einer Trainerin: Auch ich verkrieche mich liebend gerne mal im Ausreden-Loch.

Ganz schlecht jetzt.

Es fängt schon an zu regnen. Schwimmen? Unmöglich!

Es ist viel zu heiß zum Laufen, da meldet sich der Kreislauf doch sofort.

Ich muss dringend mal die Fenster putzen, die warten schon seit drei Monaten darauf!

Im kleinen Zeh ziept’s!

So viele verrückte Ausreden, wie in den vergangenen Wochen, hat mir mein Quatschi im Kopf schon lange nicht mehr präsentiert. Und ich finde ihn zur Zeit so richtig nett, denn ich kann ja gar nichts dafür, dass ich leider nicht trainieren kann. (Normalerweise helfe ich meinen Kundinnen, solche Dinge eben nicht zu denken.)

Was ist da denn los?

Es sind Schulferien und ich habe mir erlaubt, auch meine Trainings für drei Wochen auf Eis zu legen. Keine Termine, nichts. Sommerpause sozusagen.

Aber soll ich es dir mal ganz ehrlich verraten? Ich habe einfach keinen Bock! Es gibt so viele schönere, spannendere Dinge in diesem Sommer und mein Körper schreit förmlich nach einer Pause. Ich bin müde, alles an mir ist müde. Die letzen beiden Jahre haben ziemlich an meiner Energie gezehrt, ich bin einfach ausgelaugt vom Alltag. Und deshalb mache ich einfach nichts, außer die alltäglichen Gänge und Dinge und ein bisschen Radfahren.

Natürlich spüre ich ganz deutlich, dass alles noch müder wird, als es eh schon ist. Nicht gut, gar nicht gut. Ich weiß ja, dass es meinem Körper nicht gut tut, nichts zu tun und dass es viel schwieriger wird, den Einstieg wieder zu finden. Wobei – bei mir eigentlich nicht, da die Offline-Kurse und die Personal Trainings im September wieder beginnen!

Und warum überhaupt?

Tja, das frage ich mich auch. Wahrscheinlich deshalb:

  • Alleine? BOAH – langweilig, echt!
  • Pause tut auch meinem Körper gut. = Regeneration
  • Ich habe immer viel Sport gemacht, während meines Studiums sowieso und auch danach habe ich trainiert, hauptsächlich 10 Kilometerläufe und für Halbmarathons. Crazy!
  • Ich habe in den letzten 10 Jahren so viele Kurse gegeben, zu Höchstzeiten waren es 6-8 in der Woche.
  • Und wahrscheinlich ist es deshalb momentan so schlecht um mich bestellt, was das eigene Training angeht. Ich bin einfach ausgelaugt. (Meine Freundin sagte mal zu mir: ‚Du machst entweder 100 oder Null!‘)
  • Beruf – Kind – Haushalt – Hobbys – Freunde…puh.

Hier noch ein kleiner Fun-Fact für zwischendurch: Ja, früher habe ich sehr viel trainiert, doch außer schwimmen und den Weg zum Fitnessstudio habe ich für mich ganz alleine keinen Sport gemacht. Ich gehe nicht alleine joggen und ich mache auch nicht alleine Yoga oder sonst etwas. Einzige Ausnahme: Ich bereite meine Stunden vor, was ja auch relativ häufig vorkommt.

Soll ich das jetzt ändern?

Nö! Meine Kundinnen lieben mich doch genau deshalb. Ich stöhne dann mit ihnen, wenn nach dem ersten Training wieder Muskeln zu spüren sind, die man schon fast vergessen hat. Denn ehrlich gesagt ist das ziemlich authentisch und meine Kundinnen fühlen sich mir viel näher, wenn ich nach meinem Urlaub im Kurs sage: ‚AAAutsch, mir macht alles weh – ich mache halt daheim alleine nichts.‘ Die Damen nicken und lachen und sagen: ‚Du verstehst uns.‘ oder ‚Wie bei mir.‘

Außerdem kenne ich die Probleme meiner Kundinnen sehr genau! Besser wie die Superdupermega-Sportmausi, die immer munter und fidel durch die Gegend hüpft. Sie hat ohnehin eine ganz andere Zielgruppe. Zu mir kommen jedoch andere Frauen mit anderen Themen und diese kann ich tipptopp beraten, da ihre Probleme häufig auch die meinen sind…oder anders herum.

Ich bin doch DER Profi!

Während ich so schreibe und mich an vergangene Trainingszeiten erinnere, nehme ich mir vor es morgen sofort zu machen – ohne nachzudenken: Schnell rauf auf die Matte oder in die Laufschuhe und los. Egal welche Übung, egal wie lange. Hauptsache los!

Die Devise lautet: Beginne langsam und entspannt und steigere dich dann, wenn es sich für dich richtig anfühlt. Ich fange mal an, meine Schultern und den Nacken zu entspannen. Und morgen mache ich eine Holisticatics BASIC – Stunde für zwei meiner Kundinnen…und freue mich schon mega!

Solche und weitere Motivations-Booster gefällig?

Du kennst das mit den vielen Ausreden, weshalb man gerade nichts Gutes für sich tun kann und weißt auch nicht so recht wie du diesen Quatschi im Kopf langsam aber sicher ruhigstellen kannst oder sogar so umpolen kannst, dass er sagt: ‚Cool! Jetzt geht’s endlich los. Das tut soooo gut!‘

Dann hüpf doch schnell rein und abonniere hier sehr gerne mein MATTENgeflüster. Das kommt vollgepackt mit tollen Anregungen und Übungen für deine Motivation und dein Wohlbefinden (und natürlich mit vielem mehr).

Wir sehen uns auf der Matte 🧡, deine Claudi

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Hey, ich bin Claudi.

Als langjährige und erfahrene Trainerin sowohl im Gruppen- als auch im Personaltraining, definiere ich mit dir dein ganz persönliches Ziel und begleite dich ganz entspannt auf deinem Weg dorthin.

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